Radtour im September

Meine Lieben,

die letzten kalendarischen Sommertage liegen vor uns, bevor der Sommer uns gänzlich verlässt. Doch wie angenehm ist der Sommer mit schönen 23 Grad Celsius und einem leichten angenehmen Wind. Da konnten mein Lieblingsmann und ich einfach nicht widerstehen, eine Radtour im September zu unternehmen.

Ende August stand im Siedlungsverein meines Lieblingsmannes eine Radtour für die Mitglieder auf dem Programm. Eigentlich wollte ich teilnehmen, doch der Himmel war derart Wolken verhangen, dass ich ihm als Mitorganisator den Vortritt ließ. Ich konnte teilnehmen, doch er musste teilnehmen. Das machte am Ende der Radtour den Unterschied zwischen ihm als nasser Katze und mir als Katze hinter dem Kamin aus. Trotz Regensachen war er nass bis in die Schuhe und die Unterbüx,

Nun hatten sie für Sonntag ein Traumwetter angesagt, und so beschlossen wir, noch einmal seine Tour zu fahren, nur das es jetzt eine sommerliche Radtour im September wurde. Um es gleich vor weg zu nehmen, es war einfach nur herrlich. Es grünte und blühte am Wegesrand und wir flitzten auf unseren E-Bikes nur so dahin. Ab und an hielten wir, um ein schönes Foto zu machen.

Mein erster Fotostopp auf dieser Radtour im September war auf einer Brücke über die Lippe. Erst in der letzten Woche sagte ich beim Überqueren einer Brücke über die Lippe zu meinem Lieblingsmann, wie gerne ich einmal mit dem Auto halten und ein schönes Foto vom Fluss knipsen würde. Da es sich zu diesem Zeitpunkt um eine Autobahnbrücke handelte, war dies natürlich nicht um zu setzen. Aber dieses Mal, bei der Radtour, da ließ sich mein Gedanke umsetzen. Ich hielt an, zückte mein Handy und fing den Ausblick ein, der im heutigen Blog „Briefe an dich“ das Titelbild ist. Im Anschluss daran musste ich mächtig in die Pedale treten, denn nun hieß es, meinen davon radelnden Mann wieder einzufangen.

Radtour im September – See an den Lippeauen

Unser nächster Halt war an einem versteckten See. Ich habe extra einen Rahmen aus Sträuchern und Blättern gebastelt, um ein romantisches Schwanenbild aufzunehmen. Na, wenn ich ehrlich bin, ohne Sträucher und Blätter war keine Aufnahme möglich. Ich habe alles gegeben, um ein gescheites Foto zu bekommen. Wenn dieser Teich auf Texel liegen würde, dann hätte ich von einer Aussichtsplattform fotografieren können, nach der Devise, Natur für jedermann. Wenn ich in Holland meine Radtour im September gefahren wäre, dann beständen die Radwege nicht aus Schlagloch an Schlagloch. Nun, dass ist ein anderes Thema, das ich jetzt mal ruhen lasse.

Radtour im September – Birgit gibt alles

Zum guten Schluss habe ich endlich die vor mehreren Jahren umgekippte dicke Eiche fotografieren können, die nach und nach in sich zerfällt und irgendwann nicht mehr auf der Wiese liegen wird. Das Fahrrad fahren hat ein Foto möglich gemacht.

Radtour im September – Tote Eiche auf der Lippewiese

Es war ein tolles, sonniges Wochenende im September und für nächste Woche ist ein eben solches Wochenende erneut angesagt. Mal sehen, was wir unternehmen werden. Tragt den sonnigen September weiter in euren Herzen. Es grüßt euch,

Eure Birgit

Radtour im September – Baum in der Lippe

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